Ziel der Umgestaltung war, die Schule stärker zum Stadtteil hin zu öffnen und als lebendigen Ort im öffentlichen Raum sichtbarer zu machen. Der neu gestaltete Eingangsbereich schafft klare Blickbeziehungen und empfängt Schülerinnen, Schüler mit einer einladenden Geste.
Die Außenanlagen wurden gezielt an die Bedürfnisse der Klassen 7 bis 10 angepasst und als vielseitige Aufenthalts- und Bewegungsräume neu gedacht: Ein abgesenktes Streetballfeld mit Kunststoffbelag verbindet sportliche Nutzung mit einer zusätzlichen Retentionsfunktion bei Starkregen. Eine zuvor ungenutzte Ecke des Schulhofs ist heute ein grünes Klassenzimmer im Freien, während entsiegelte Flächen unter schattenspendenden Bäumen neue Orte zum Rückzug und Verweilen schaffen. Podeste vor der Cafeteria erweitern das Angebot als Treffpunkt, Sitzstufe oder kleine Bühne für den Schulalltag.
In gemeinsamen Workshops entwickelten die Schülerinnen und Schüler die Maßnahmen aktiv mit – so entstand ein Schulhof, der Identität stiftet und Gemeinschaft fördert.
